A1: Bollowood Money
A2: Bollowood Money (Smallpeople Remix)
B1: Question Marek (Horsepower Productions Remix)
B2: Question Marek

Endlich! Nach unfassbar tollen Konzerten endlich ein erster Tonträger des Duos Viktor Marek und Ashraf Sharif Khan.
Der eine nicht umsonst als der "Madlib von der Waterkant" gefeiert, der andere aus einer Sitar-Spieler-Dynastie in Pakistan durch Zufall in Hamburg-City gelandet.
Zusammen produzieren sie einen Sitar-getriebenen ClubStep, der alle Länder, Völker, ja beide Gehirnhälften ein für alle mal vereinigt!
Auf dieser Maxi befinden sich neben den zwei Originalstücken
Remixe von dem legendären britischen Dub/ Step/ UK Garage/ Drum&Bass -Vater Benny Ill aka Horsepower Productions
und dem Hamburger Kollektiv Smallpeople um den Smallville-Plattenladen. Ein Must Have!
Der Khan der Sizilianer
Man kann Bücher darüber schreiben, man kann es auch lassen. Die Frage, wie gute Musik zustande kommt, bietet viel zu viele Antworten. Und jetzt kommen auch noch diese Beiden:
Ashraf Sharif Khan
Der Eine ist Sohn eines pakistanischen Sitarmeisters, und jetzt selber einer. Ashraf Sharif Khan spielt Ragas auf der ganzen Welt. Mit Sicherheit und technischen Fertigkeiten, nur Routine kommt bei ihm nie auf, zu groß ist sein Gespür für den Moment. Er spielt den ganzen Tag und man möchte ihm auch den ganzen Tag zuhören. Doch er möchte mehr entdecken: Clubmusik hat es ihm angetan, er will sie verstehen, ihre Strukturen erkennen. Und das geht am besten übers Machen.
Viktor Marek
Der Andere sieht aus wie ein Sizilianer, trinkt 20 Espressi am Tag und führt ein rastloses Leben zwischen dem Golden Pudel Club und gefühlten zehn Bands, wie Jacques Palminger and the Kings of Dubrock und Knarf Rellöm's Trinity. Aus seiner elektronischen Schaltzentrale heraus blubbern die Samples. Sein Anliegen ist, Musik aus dem zu machen, was doch eigentlich keine Musik ist. Geräusche des Alltags werden rhythmisiert und gedehnt, bis man sie »spielen« kann. Man kann ihm dabei zusehen, es geschieht fast alles live. Seine Musik kann sehen und zuhören möchte man auch ihr den ganzen Tag.
Nun haben sie eine Band gegründet. Kommunikation ist für beide kein Problem, sind sie doch sehr gesellig. Doch irgend etwas geht bei ihrer Musik weit über Gehörtes hinaus, ist viel mehr als Weltmusik, oder kulturelle Fusion. Da gehen zwei Musiker große Schritte aufeinander zu und bleiben doch sie selbst. Heraus kommt etwas Eigenes und nicht zuletzt etwas, wozu man tanzen will. Machen wir es kurz, ihre Musik ist so toll, denn sie sind Der Khan der Sizilianer.
Von Booty Carrell
